Sehr oft sucht man genau dann nach Nachhilfe, wenn man an einem Tiefpunkt angelangt ist: Man steht an, hängt in einem Fach, ist unsicher geworden, die Noten passen nicht zur vielen Arbeit, die man investiert hat, vielleicht droht eine entscheidende Schularbeit oder Prüfung ...
Sehr oft ist Nachhilfe daher ein Neubeginn: So wichtig es ist, die Probleme gründlich und neu anzuschauen, so wichtig ist...
Sehr oft sucht man genau dann nach Nachhilfe, wenn man an einem Tiefpunkt angelangt ist: Man steht an, hängt in einem Fach, ist unsicher geworden, die Noten passen nicht zur vielen Arbeit, die man investiert hat, vielleicht droht eine entscheidende Schularbeit oder Prüfung ...
Sehr oft ist Nachhilfe daher ein Neubeginn: So wichtig es ist, die Probleme gründlich und neu anzuschauen, so wichtig ist es, die eigenen Fähigkeiten und Leistungen wieder wertschätzen zu lernen – und neue Seiten an sich kennenzulernen. Gar nicht selten, sind es einzelne Lernproblemstellen. Die gezielte Arbeit daran bringt dann ziemlich rasch gute Erfolge. Ein paar Beispiele aus der Praxis:
Im Fach Französisch wollen die meisten Schüler/innen an ihrer Aussprache arbeiten. Es zeigt sich dann oft, dass mit der Sicherheit in der Aussprache auch die Sicherheit im Sprechen und Hören kommt – und damit auch die Freude an der Fremdsprache.
Beim Schreibtraining für das Fach Deutsch habe ich häufig den Eindruck, dass im Unterricht die Zeit für schreibhandwerkliche Grundtechniken knapp bemessen ist. Aber was braucht ein Erlebnis, damit daraus eine Geschichte wird? Zu welcher Frage schreibe ich jetzt genau meine Erörterung? Wie finde ich das Thema des Bezugstextes heraus? Und wie die Kernaussage des dritten Absatzes? – Diese alles andere als dummen Fragen zeigen – wenn einmal gestellt, dann auch bald beantwortet – den Weg zu einem gut angelegten Text.
Bei der Autorenlektüre im Fach Latein stellt sich oft das simple Problem, dass die Originaltexte – philosophische Briefe, poetische Darstellungen mythischer Stoffe, politische Reden, … – Textsorten angehören, die nicht gerade zur Alltagslektüre zählen. Es wäre schon schwierig, sie auf Deutsch zu lesen. Damit man sie nun auf Deutsch auch noch formulieren kann, muss man die entsprechenden deutschen Sprachregister erst einmal aktivieren. Deshalb erkläre ich ziemlich oft in der Lateinnachhilfe die deutschen Relativsätze, Konjunktive, das Passiv, … Gleichzeitig – und das ist das Schöne daran – wird hier das riesige Potential des Lateinunterrichts sichtbar: Man lernt dort nicht nur tiefgehende Texterschließungstechniken (eine absolute Schlüsselqualifikation für alle Wissensberufe!), sondern auch richtig gutes Deutsch.
Natürlich ist es nicht immer so einfach. Manchmal braucht es einfach Geduld und viel Arbeit. Wir haben alle unsere Schwächen. Und wenn das Leben uns dazu zwingt, mit ihnen irgendwie fertig zu werden, dann müssen wir eben mit ihnen fertig werden.
Aus diesen Erfahrungen heraus ist mein Nachhilfeangebot im Kern als individuelle Begleitung konzipiert. Bei ausreichendem Interesse biete ich zusätzlich Gruppeneinheiten zu Einzelthemen an. Wenn du das möchtest, kannst du dann z.B. Sachtextanalyse in der Gruppe üben. Meistens biete ich eine zweistündige Gruppeneinheit zum Preis einer Einzelstunde an. Du hast dann mehr für dasselbe Geld – und die Lerndynamik einer Gruppe.
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