Ich war 23 Jahre Lehrer an der HTL Kaindorf und habe 23 Jahre Erfahrung im Unterrichten von Jugendlichen gewonnen. Meine Fächer waren Mathematik, Programmieren und Software-Engineering. Nach meiner Pensionierung vor 5 Jahren habe ich 4 Jahre an der Privat-FH Ingenium Graz als Lehrer für Software-Engineering gearbeitet.
Zur Zeit meiner HTL-Tätigkeit war ich zuständig für die Begabungsförderung....
Ich war 23 Jahre Lehrer an der HTL Kaindorf und habe 23 Jahre Erfahrung im Unterrichten von Jugendlichen gewonnen. Meine Fächer waren Mathematik, Programmieren und Software-Engineering. Nach meiner Pensionierung vor 5 Jahren habe ich 4 Jahre an der Privat-FH Ingenium Graz als Lehrer für Software-Engineering gearbeitet.
Zur Zeit meiner HTL-Tätigkeit war ich zuständig für die Begabungsförderung. D.h. ich nahm an verschiedenen Seminaren zum Thema Begabungsförderung teil und habe versucht, diese Erkenntnisse im Unterricht umzusetzen. Mit Begabung sind die Fähigkeiten der Schüler gemeint; sowohl schwächere Schüler als auch sehr talentierte Schüler habe ich gefördert. Die besonders begabten haben an verschiedenen nationalen und internationalen Wettbewerben teilgenommen und waren sehr erfolgreich dabei.
Die Arbeit mit Jugendlichen hat mir immer große Freude bereitet, da ich sehen durfte, wie sie durch gezielte Förderungen ihre Mängel ausbesserten. Besonders wichtig war mir, eine gesunde menschliche Beziehung aufzubauen, die Vertrauen erweckte. Die aus meiner Lehrtätigkeit gewonnenen Erfahrungen würde ich noch gerne weiter vermitteln. Wichtig ist, dass Schülern der Stoff auf entsprechende Weise und so lange vermittelt wird, bis sie selbständig ähnliche Problemstellungen lösen können. Für fast alle Schüler war das ein besonderes Erfolgserlebnis, sodass Mathematik kein "Schrecken" mehr für sie war. Daher gestalte ich den Unterricht folgendermaßen:
1. Der Schüler startet mit der Lösung eines Beispiels. Dabei muss er/sie mir mitteilen, wie er/sie das Beispiel löst. Daran erkenne ich, wo Fehler auftreten.
2. Nun korrigiere ich diesen Fehler.
3. Im nächsten, ähnlichen Beispiel bespricht der Schüler wieder den Lösungsvorgang.
4. Tritt derselbe Denkfehler auf, korrigiere ich diesen Fehler wieder. Dabei erkläre ich ihm/ihr den richtigen Lösungsweg. Der Schüler soll während meiner Erklärung auch Fragen ad hoc stellen, falls etwas nicht verstanden wurde.
5. Die Schritte 1 bis 4 werden so lange wiederholt, bis der Schüler den korrekten Lösungsweg erfasst hat. Und das ist in der Regel der Fall, sodass Aufgabenstellungen dieser Art verstanden sind!
6. Zur Kontrolle, Sicherstellung und Vertiefung des Stoffes werden dann noch ähnliche Beispiele gelöst. Wenn die Nachhilfe sich über mehrere Tage erstreckt, werden Beispiele dieser Art immer wieder wiederholt, um das Verständnis zu vertiefen und festigen.
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